Unsere Arbeit
Zielsetzung unserer Arbeit ist die begabungsgerechte Förderung aller Kinder. Dies wird vor allem
durch die Mitarbeit in zwei pädagogischen Konzepten umgesetzt:
Regionales Integrationskonzept Hannover-Nordwest (RIK)
Seit dem Schuljahr 1998/99 arbeitet die GS Entenfang gemeinsam mit 5 anderen Grundschulen im Rahmen
des Regionalen Integrationskonzepts Hannover-Nordwest mit
● der Paul-Dohrmann-Schule (Schule für Lernhilfe)
● der Albert-Liebmann-Schule (Schule für Sprachbehinderte) und
● der Schule auf der Bult (Schule für Erziehungshilfe)
zusammen.
An diesen Grundschulen gehört eine Förderschullehrkraft zum Kollegium.
ie arbeitet in den Jahrgängen 1 und 2 vorwiegend präventiv und steht in engem
Kontakt mit Eltern und außerschulischen Einrichtungen. Im 3. und 4. Jahrgang betreut sie vorwiegend
die Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf. Schüler mit Förderbedarf
im Bereich Lernen werden in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht differenziert unterrichtet.
In Zusammenarbeit mit der GS-Lehrerin bereitet sie die Arbeitsmaterialien vor und unterrichtet diese Schüler
in einer Kleingruppe bzw. begleitet sie im Regelunterricht.
Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen
Seit dem 1.8.2005 arbeitet unsere Schule gemeinsam mit den anderen Grundschulen in Herrenhausen und Stöcken
und mit der Goetheschule im Kooperationsverbund zur Förderung hochbegabter Schülerinnen und Schüler.
Die Entscheidung zur Mitarbeit in diesem Konzept ist die konsequente Fortführung unserer Arbeit im Regionalen
Integrationskonzept Hannover-Nordwest.
Ähnlich der Zielsetzung des RIK, nämlich Kinder mit Förderbedarf zu integrieren, soll das Ziel sein, besondere
Begabungen von der Grundschule an frühzeitig zu erkennen und anzuerkennen. Daran anschließend soll in enger Abstimmung
mit den Eltern eine individuelle Forderung ermöglichen, diese Kinder umfassend zu integrieren. Die Förderung dieser
Kinder erfolgt im Rahmen erweiterter Lernangebote im Regelunterricht und durch zusätzliche Unterrichtsangebote mit
inhaltlichen Schwerpunkten, den so genannten Expertengruppen.
Ausführliche Informationen zum Regionalen Integrationskonzept Hannover-Nordwest und zum Konzept zur Förderung
besonders Begabter Schülerinnen und Schüler erhalten Sie auf den Elternabenden. Über alle besonderen Fördermaßnahmen,
die Ihr Kind betreffen, wird die Klassenlehrerin mit Ihnen sprechen.
Beispiele für Expertengruppen:
Musik, mathematische Knobeleien, Schreibwerkstatt, Experimente, Italienisch, Europa
Förderunterricht
Wie viele andere Schulen hat auch unsere Schule jedes Jahr ein bestimmtes Kontingent an Lehrerstunden zur
Erteilung von Förderunterricht zur Verfügung. Der Förderunterricht wird nach einem von der Schule erarbeiteten
Förderkonzept durchgeführt. Förderunterricht wird in Kleingruppen in den sogenannten „Frühförderstunden“
erteilt, parallel zum Unterricht in Förderbändern, durch Teamteaching, d.h. mit einer 2. Lehrkraft
im Unterricht oder auch in Jahrgangskleingruppen. Die Leseförderung wird unterstützt durch „Lesemütter“ und
ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Mentorvereins. Eine von der Stadt finanzierte Hausaufgabenhilfe ergänzt
das Förderangebot.
Weitere Hinweise zur Unterrichtsorganisation:
Sport:
Im 3. Schuljahr wird an Stelle des Sportunterrichts Schwimmunterricht für die Nichtschwimmerinnen und
Nichtschwimmer erteilt.
Für die 3. und 4. Klassen werden regelmäßig Bundesjugendspiele durchgeführt.
Religion:
Im 1. und 2. Jahrgang wird gemeinsamer Religionsunterricht erteilt, im 3. und 4. Jahrgang wird das
Fach konfessionell getrennt unterrichtet.
An unserer Schule bietet Herr Tamac herkunftssprachlichen Unterricht in Türkisch an.
Wir bemühen uns, diesen Unterricht möglichst parallel zum Religionsunterricht zu legen.
Aus stundenplantechnischen Gründen ist dies aber leider nicht immer möglich.
Arbeitsgemeinschaften:
Die Arbeitsgemeinschaften im 4. Jahrgang werden klassenübergreifend erteilt,
d. h. alle Viertklässler können aus einem Angebot unterschiedlicher AGs auswählen. Im 3. Schuljahr
wird eine verpflichtende Computer-AG erteilt.
Arbeitsgemeinschaften in diesem Schuljahr:
Orchester
Sport
Garten
Schulleben
Schule ist ein Lebensraum für Kinder und Erwachsene. Über die reine Wissensvermittlung
hinaus gehört dazu ein abwechslungsreiches Umfeld, in dem die Kinder die Möglichkeit haben,
sich in musischen, kreativen und sportlichen Bereichen zu betätigen und in dem das soziale
Miteinander auf vielfältige Weise vermittelt wird.
Ein aktives Schulleben dient der Identifikation mit der Schule!
Unser Schulleben ist geprägt von vielen Veranstaltungen:
● Begrüßungsritual mit allen Kindern und Erwachsenen nach allen Ferien in der Turnhalle
● Jahreszeitensingen vor allen Ferien
● jährliche Projektwochen mit Präsentationen
● jährlicher Schulordnungstag
● Schulgottesdienst
● Theateraufführungen
● Theater- und Kinobesuche
● Wandertage, Klassenfahrten
● regelmäßige Schulfeste, ab 2009 als Kennenlernfest vor den Herbstferien
Gewaltprävention
Das Zusammenleben und -arbeiten vieler Menschen erfordert nicht nur in der Schule einen
festen Rahmen von Regeln und Verabredungen. Seit 2000 gilt unser Schulvertrag. Die Regeln des Zusammenlebens werden jedes Jahr kurz nach den Herbstferien auf einem "Schulordnungstag" neu und altersangemessen thematisiert und unterschrieben.
Ergänzend dazu gibt es einen strukturierten Maßnahmenkatalog bei Regelverstößen.
Dazu gehört z.B.:
● Streitschlichtungspapier
● Entschuldigungsbriefe und Bilder
● Oje- Papier
● Arbeit für die Gemeinschaft
● Pausenverbot
● Gespräche mit Eltern und Kindern
● Ausschluss vom Unterricht
in akuten Fällen als Sofortmaßnahme stundenweise aber auch tageweise
● Klassenkonferenz
● in besonders schweren Fällen: Verhängung von Ordnungsmaßnahmen gem. § 61 NSchG
Schülerrat
Mit dem Gremium des Schülerrates, einer Versammlung der Klassensprecher, wollen
wir bereits in der Grundschule die Grundlage für eine Übernahme der Selbstverantwortung und für die Verantwortung für die Gemeinschaft legen.
Die Klassen wählen ihre Sprecherinnen und Sprecher in der Regel im Laufe der 2. Klassen,
spätestens in der 3. Klasse. Solange noch keine festen Klassensprecher gewählt sind, nehmen
wechselnde Vertreterinnen und Vertreter der Klassen an den Versammlungen teil. Die 1. Klassen
nehmen ab dem 2. Halbjahr an den Schülerratssitzungen teil.
Der Schülerrat tagt ca. 2 - 3mal im Monat gemeinsam mit Frau Gorsler. Die Leitung übernehmen
wechselweise die 4. Klassen. Bei der Berichterstattung in den Klassen stehen die Schüler und Schülerinnen
der 3. und 4. Klassen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern aus den 1. und 2. Klassen als Paten zur
Seite stehen.
Die Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule ist ein wichtiger
Pfeiler für den Erfolg der Erziehung und Förderung der Kinder. Eltern sind die Experten
für die häuslichen Belange ihrer Kinder, die Lehrerinnen sind die Experten für schulische Fragen.
Um beide Seiten zusammenzubringen, ist ein enger Austausch hilfreich.
Elternarbeit ist auf vielfältige Weise möglich:
in der regelmäßigen Teilnahme an Elternabenden (ca. 8 Abende in vier Jahren),
als gewählte Vertreterin/ gewählter Vertreter im Schulelternrat, im Schulvorstand
und in Konferenzen
● im Förderverein
● als Lesehelfer
● als Begleitung bei Schulveranstaltungen
● als Unterstützung bei Projekten oder Arbeitsgemeinschaften
● bei der PC-Wartung
● bei der Gartenpflege
● und vieles mehr
Wir freuen uns über jedes Angebot und laden Sie ein zur Mitarbeit.
Der Förderverein
Der Förderverein unterstützt die Schule in finanzieller Hinsicht auf vielfältige Weise. Viele Anschaffungen der letzten Jahre sind erst durch ihn möglich geworden, zuletzt z. B. die Schuhregale für alle Klassen, aber auch Musikinstrumente, Software, Bücher für das Lesestübchen und vieles mehr. Viele finanzielle Zuwendungen der Stadt, z. B. die Finanzierung der Hausaufgabenhilfe oder Gelder aus Stiftungen, können nicht direkt an die Schule ausgezahlt werden, sondern benötigen einen Förderverein als Empfänger. Der Beitrag beträgt 10 € pro Familie und Schuljahr. Weitere Informationen erhalten Sie in der Schule oder auf unserer Homepage.
Klasse 2000
Seit 2002 beteiligen sich unsere Klassen am Gesundheitsprogramm "Klasse 2000". Es ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung an Grundschulen. Externe Fachleute unterstützen die Klassenlehrerinnen mit ausführlichem und kindgerechtem Material. Die Beteiligung an diesem Projekt ist kostenpflichtig (ca. 240 € pro Klasse und Jahr) und wird zum größten Teil durch die Eltern selbst, aber auch durch unseren Förderverein finanziert.
Projekt "Gesundheit"
Im Schuljahr 2007/08 haben wir zum ersten Mal ein dreitägiges Projekt zum Thema "Gesundheit" durchgeführt. Alle Schülerinnen und Schüler konnten an drei Tagen Angebote aus den drei Bereichen "Gesunde Ernährung", "Körper und Körperwahrnehmung" und "Sport" auswählen. Nach dem großen Erfolg dieses Projektes wird über die Durchführung eines jährlichen "Gesundheitstages" nachgedacht.
In den Klassen wird am Ende der 2. Stunde gemeinsam gefrühstückt.
Durchführung regelmäßiger "Putztage" im Schulgebäude und vor dem Gebäude
Der Stadtteil Herrenhausen-Stöcken zeichnet sich durch eine besonders enge Vernetzung
aller mit Kindern und Jugendlichen arbeitenden Institutionen und Vereine aus:
Schulverbund Herrenhausen-Stöcken
Seit 1995 arbeiten alle Schulen und das Freizeitheim im Bezirk Herrenhausen - Stöcken in dem
Schulverbund Herrenhausen-Stöcken (früher "Öffnung von Schule") zusammen. Durch die Mitarbeit der
Bezirksbürgermeisterin Frau Stolzenwald und des Kontaktbeamten der Polizei ist eine enge Vernetzung
nicht nur der Schulen untereinander, sondern auch mit Institutionen des öffentlichen Lebens entstanden.
Unser 10-jähriges Jubiläum haben wir 2005 in den Herrenhäuser Gärten in Anwesenheit des damaligen
Kultusministers Busemann unter dem Motto "Schule ist kreativ" gefeiert.
Kinder- und Jugendforum
In diesem ca. monatlich tagenden Gremium arbeiten alle mit Kindern arbeitenden Institutionen des
Stadtteils zusammen mit dem Ziel, die Belange der Kinder und Jugendlichen zu vertreten und die
Lebensqualität der Kinder im Stadtteil zu verbessern. Erarbeitet wurden z. B. die in allen Institutionen
verabschiedeten 7 Regeln des Zusammenlebens, die auch auf unserem jährlichen Schulordnungstag thematisiert werden.
Telefonnummer unserer Kontaktbeamten H. Rapp und H. Karg: 109 3824
Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten
Zu unserem Einzugsbereich gehören vier Kitas, mit diesen und weiteren drei Kitas arbeiten wir eng zusammen.
Die Zusammenarbeit ist in einem Kooperationskalender festgeschrieben und beinhaltet
● die Beteiligung der Erzieherinnen am
● Sprachstandfeststellungsverfahren
● regelmäßige gegenseitige Hospitationen mit anschließenden
● Dienstbesprechungen
● regelmäßige Gesprächsrunden auf Leitungsebene
Comeniusprojekt
Von 2004 - 2008 arbeiteten Frau Gruß, Frau Cernicky und seit 2007 auch Frau Jaklin im
Rahmen des europäischen Comeniusprojektes mit Schulen aus Großbritannien, Italien, Schweden und Polen zusammen.
Der Austausch findet auf Grundschulebene nur unter den Kollegien statt und hat unsere Kolleginnen bereits nach Polen,
Wales und Italien geführt. Wir waren im Herbst 2005 und 2007 Gastgeber für unsere Partnerschulen.
Ein neues Projekt ist ab dem Schuljahr 2009 geplant.
Bei Erkrankungen sind die Kinder innerhalb von 3 Tagen zu entschuldigen,
am einfachsten telefonisch im Sekretariat. Bei ansteckenden Krankheiten (auch bei Läusen!) besteht
Meldepflicht in der Schule.
Beurlaubungen: In Notfällen kann Ihr Kind durch die Klassenlehrerin bis zu drei Tagen beurlaubt werden,
wenn diese Tage nicht direkt vor oder im Anschluss an die Ferien liegen.
Beurlaubungen vor und nach den Ferien sind lt. Schulgesetz nur in besonderen Härtefällen erlaubt.
Der Antrag muss rechtzeitig bei der Schulleitung gestellt werden. Bitte beachten Sie:
Günstigere Flugtermine und -preise sind keine Härtefälle!
Bitte bedenken Sie, dass gerade an den letzten Schultagen oft besonders schöne Schulaktivitäten
unbelastet von Zensurenstress stattfinden. An den ersten Schultagen nach den Ferien geht es oft um für
Kinder so wichtige Dinge wie die Sitzordnung und andere Verabredungen.
Waffenerlass:
Es ist verboten, Waffen und waffenähnliche Gegenstände mitzubringen.
Schule und Schulveranstaltungen kosten Geld! Trotz der Lehrmittelausleihe
müssen Sie im Laufe eines Schuljahres mit zusätzlichen Kosten für Unterrichtsmaterial
und Kopiergeld (2x 5 €) rechnen. Dazu kommen Beiträge für die Klassenkasse für die
Beschaffung von Bastelmaterial sowie für Schulveranstaltungen wie z. B. Ausflüge,
Theater oder Kinobesuche oder für einen Landheimaufenthalt. Wenn Sie Probleme bei
der Finanzierung haben, wenden Sie sich bitte an die Klassenlehrerin oder an das Sekretariat.
Dort gibt es Unterstützungsmöglichkeiten.
Versicherungsschutz besteht für die Schüler und Schülerinnen von der Haustür bis zur Schule.
Die Schule muss Unfälle innerhalb von 3 Tagen melden. Daher ist es wichtig, dass Sie uns sofort alle
Unfälle melden, die sich auf dem Schulweg ereignet haben
oder von denen die Schule nichts erfahren hat.
Versicherungsschutz für Sachbeschädigungen und Diebstahl existiert nur für die im engsten Sinne zum
Schulgebrauch bestimmten Sachen und Kleidungsstücke.
Fahrräder: Beschädigungen an Fahrrädern auf dem Schulweg
oder während des Schulvormittages sind grundsätzlich nicht versichert, es sei denn, sie sind für den
Unterricht notwendig, z.B. bei der Vorbereitung für die Radfahrprüfung im 4. Schuljahr.
Vor Ablegen dieser Prüfung sollten die Kinder möglichst nicht allein mit dem Fahrrad zur Schule kommen.
Änderung von Daten: Wenn sich Ihre Anschrift, Telefon-Nummer oder andere wichtige
Schülerdaten ändern, bitten wir dies umgehend im Sekretariat bekannt zu geben.
Ein letzter Hinweis: Handys und alle Arten von elektronischen Geräten wie MP3-Player u.s.w.
sind in der Schule nicht erlaubt!